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8. WM der Skibergsteiger in Italien - Teamrennen

Veröffentlicht von tourenski.tv
Teambewerb der WM der Skibergsteiger in Alpago – Piancavallo. Bei der Königsdisziplin der Skibergsteiger erneut Top- Platzierungen für Österreich.

 

26. Februar 2017: Die ÖSV Skibergsteiger traten heute bei besten äußeren Bedingungen aber schwierigen Streckenverhältnissen zum Teamrennen bei der WM der Skibergsteiger an. Das Teamrennen wird von Zweier-Mannschaften ausgetragen, und neben der reinen sportlichen Leistung ist es dabei auch wichtig, das die Teampartner gut zusammenpassen. Mit Platz 5 und Platz 8 schnitten die beiden Österreichischen Teams sehr gut ab.

Etwa 1.900 Höhenmeter hatten die Herrenteams auf der eisigen Strecke zu bewältigen, die Damen rund 200 hm weniger. Die pickelharten Passagen wurden an mehreren ausgesetzten Stellen am felsigen Mont Castellat mit Seilen gesichert und als Tragepassagen mit den Skiern am Rücken bewältigt. Die Organisatoren hatten beim Streckenbau wieder Ihre Klasse bewiesen und den Wettkämpfern eine würdige Bühne für die Weltmeisterschaft geboten.

Einmal mehr waren es bei den Herren die Italiener, die das Rennen dominierten. Die Mannschaft Damiano Lenzi/Matteo Eydallin konnte schon zu Beginn die Führung übernehmen und gab diese auch nicht mehr aus der Hand. Trotz einer Zeitstrafe siegten die beiden in 2:20:55 Stunden. Auf den Plätzen folgte mit Michele Boscacci/Robert Antoniolli ein weiteres italienisches Team und mit Wiliam Bon Mardion/Xavier Gachet eine Mannschaft aus Frankreich.

2 Herren-Teams waren für den ÖSV angetreten. Die zuletzt auf einem Leistungshoch laufenden Jakob Herrmann aus Werfenweng und Martin Weißkopf aus Prägraten legten einen fulminanten ersten Rennteil hin und liefen zwischenzeitlich auf Platz 4. Speziell die schwierigen Abfahrten waren für die beiden hervorragenden Skifahrer ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz und sie konnten mehrfach überholen. Erst ein Stockbruch von Herrmann konnte den Sturmlauf der beiden etwas bremsen. Mit der 5.besten Laufzeit des Tages konnten die beiden die Erwartungen jedoch mehr als erfüllen. Das Resümee fällt entsprechend positiv aus.

Jakob Herrmann: „Auf dieses Rennen haben wir uns intensiv vorbereitet und es ist aufgegangen. Es war unglaublich rutschig im Aufstieg, durch einen Defekt musste ich einige Zeit nur mit einem Stock gehen. Aber das mit meinem Freund Martin so durchgezogen zu haben ist super.“

Martin Weisskopf: „Mir ist‘s in den Anstiegen heute nicht ganz so gut gegangen, und das Schleppseil konnten wir wegen der rutschigen Strecke nicht verwenden. Ich bin dadurch ein paarmal am Limit gewesen. Dafür war’s in den Abfahrten dann umso flotter. Der Tag X auf den wir so lange hintrainiert haben, ist uns voll aufgegangen, ich bin überglücklich!“ 

Das zweite ÖSV Herrenteam bestehend aus Armin Höfl aus Karakau/Murau und Daniel Zugg aus St. Gallenkirch konnten mit Platz 8 ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis erreichen. Auch sie hatten mit der schwierigen Strecke zu kämpfen, Muskeln und Material wurden extrem beansprucht.

Bei den Damen konnten sich die Favoriten gleich zu Beginn einreihen. Zwar verschoben siech die Zeitverhältnisse, am Ende konnte jedoch das favorisierte französische Team Axelle Mollaret/Lena Bonnel in 2:33:40 den Sieg einfahren. Auf den Plätzen folgten Mireia Miro/Claudia Galicia Cotrina (ESP) und Alba de Silvestro/Martina Valmassoi (ITA).

Die alpinen Bewerbe der 8. Weltmeisterschaft der Skibergsteiger sind damit beendet. Der Tross übersiedelt morgen in das nahegelegene Skigebiet Piancavallo, in dem die Verticalbewerbe, der Sprint und die abschließende Staffel stattfinden. 

 

Quelle/Bild: ISMF Pressoffice Karl P. 

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